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Willkommen Grusswort 
Kreuzschmerzen Vorschlag zur Behandlung von Kreuzschmerzen
Kleine Waldkapelle Für mich bedeutende Erinnerungen
Korrekte Haltung Ein Wort über die immer schlechter werdende Haltung
Bücher übersetzen ....... Es gibt so viel dem Westen ungekanntes Material!
Krebs und Akupunktur
Pierces - eine Frage von einer Patienten
Common place
Handarbeit
Lebensbericht Ein kurzer Lebensbericht
Viel gestellte Frage: Kann man in Japan Akupunktur lernen? Kurze Beschreibung der Situation und Möglichkeiten in Japan Akupunktur zu lernen - soweit ich die Lage überblicke. Gleichzeitig auch ein Hilfruf um Mitarbeit.
Die deutsche Botschaft und ihre Ärzteliste Ich hatte mir einmal die Frechheit genommen und gefragt, ob ich eventuell in die Ärzteliste der Botschaft aufgenommen werden könnte - da ich mir dachte, ein deutschsprechender Akupunkteur könnte hin und wieder gefragt sein. Aber ein Akupunkteur ist kein Arzt und somit nicht "qualifiziert".

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Thomas' Acupuncture Clinic Online
Willkommen

Die westliche, sogenannte  "wissenschaftliche" Medizin hat zweifellos erstaunliche Erfolge erzielt und unzählige Leben gerettet. Der Einsatz der Notfallteams ist immer wieder ein atemberaubendes und Ehrfurcht einflößendes Ereignis. 
Trotzdem sind die Wunder von Wissenschaft und Technik nicht in der Lage eine Antwort auf alle Fragen zu geben. 

Orientalische Medizin, hier spreche ich insbesondere für Akupunktur, ist eine traditionelle Form der "alternativen Therapie. Fachlich ausgedrückt möchte ich gern den Beitrag der Akupunktur zum Heilungsvorgang als eine Art Umprogrammierung leicht verzerrter (korrupter) Körperprogramme bezeichnen, wobei die Haut als Schnittstelle zwischen innen und außen dient.
Als Akupunkteur kann ich nichts heilen. Wenn es meinen Patienten besser geht oder sie sogar vollständig gesunden, dann liegt es daran, dass ihr Körper sich selbst geheilt hat -- ich habe den Vorgang bestenfalls mit Hilfe der Nadeln eingeleitet. 

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1-Punkt Ratschlag
"Kreuzschmerzen"

bulletFast alle Menschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben an Kreuzschmerzen.
bulletDie einzigen, die Körpermitte tragenden Knochen sind die Lendenwirbel.
bulletDaher wird das "Kreuz" vorwiegend von den Muskelgruppen im Bereich der Hüfte getragen (aufrecht gehalten). 
bulletVerwenden Sie den eigenen Körper, um diese Muskeln zu trainieren. 
bulletDie einfachste Möglichkeit ist gehen. 
bulletVerwenden Sie die Treppen an Stelle der Rolltreppen und bemühen sich, mehr zu Fuß zu gehen, als den Bus zu benutzen. 
bulletEs gibt einen Akupunkturpunkt, der bereits in den chinesichen Klassikern dafür gekannt war, dass er die Muskeln des Körpers harmonisiert. 

Der Puhkt GB34 schraeg aussen unter dem Knie

bulletDer Punkt G34 außen schräg unter dem Knie.
bulletStimulieren Sie diesen Punkt in regelmäßigen Abständen, ähnlich wie man sich auch regelmäßig die Zähne putzt. Verwenden Sie dazu Ihre Finger oder Gegenstände mit runder Spitze.

 

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 Vor einer ganzen Weile habe ich in einer Fachzeitschrift (Akupunktur - Theorie und Praxis) in Deutschland zwei von mir hier in Japan durchgeführte "Forschungsarbeiten" veröffentlich.

A)    Anwendung von Akupunktur in der Betreuung postoperativer Patienten  

B)    Klinische Erfahrungen mit Akupunktur bei der Behandlung von Krebspatienten  

 

Für den Fall, dass sich jemand für diese Arbeiten interessiert, habe ich diese Arbeiten gescannt und bietet sie als JPG Datein an. In der Hoffnung, dass dies unter Umständen nützliche Hinweise bietet ...

 

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Kleine Waldkapelle

Als ich noch in Deutschland gewohnt habe, bin ich über Umstände, an die ich mich jetzt nicht mehr erinnern kann, mit Freunden auf die „kleine Waldkapelle“ gestoßen.

Eigentlich ein Feuerwehrschuppen in einem aus ca. 6 Bauernhäusern bestehenden „Dorf“ mitten im Wald. Ein etwas rundlicher, aber ungemein freundlicher Pastor hat aus diesem Schuppen mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln eine kleine Kapelle gemacht. Selbstgemachtes Pult aus einem Baumstamm, kleine Glocke in einem vor dem Schuppen stehenden Baum, Sitzbänken von wer weiß woher ...

Da passten wohl knapp 20-25 Leute rein.

 

Trotzdem hat diese kleine Waldkapelle auf mich einen unvergesslichen Eindruck gemacht.

Sie war IMMER offen!

Der Pastor bestand darauf, dass das Haus Gottes immer offen sein sollte, auch wenn es, und das ist wirklich zu bedauern, gelegentlich zu Diebstählen kommt. Ich selbst bin etliche Male, allein oder mit Freunden, mitten in der Nacht dort gewesen. Und jedes Mal hat der Schuppen mir (uns) ein Gefühl von „zu Hause“ und „geborgen“ vermittelt.

Mein Bruder hat dort geheiratet und meine Frau zu diesem Anlass ganz unerwartet die Orgel – auch etwas das verdächtig nach Sperrmüll aussah - spielen müssen, weil die Organisten sich das Handgelenk gebrochen hatte.

 

Ich bin mir eigentlich sicher, dass durch den Einfluss dieser kleinen Waldkapelle und ihres gemütlichen Pastors sich in meinem Kopf eine Abneigung gegen Schlösser entwickelt hat. Ich habe immer unser Haus offen gelassen, das Auto nicht abgeschlossen (bei den älteren Modellen den Schlüssel stecken gelassen) und für mein Fahrrad habe ich überhaupt kein Schloss.

Es kann durchaus sein, dass der Sicherheitswahn mit SECOM, digitalen Schlössern und eventuell Eisengittern vor Fenstern und Türen irgendwo auch realistisch ist, aber dann kann ich mich einfach des Gefühls nicht erwehren, dass wir auf diese Weise Diebstahl und Verbrechen nicht vorbeugen, sondern diese eher „einladen“. Wo alle Türen offen stehen, da besteht vielleicht auch kein Anreiz „einzubrechen“.

Ich würde mich sehr viel wohler und vielleicht sogar sicherer fühlen, wenn mehr Menschen einfach nicht mehr alles möglich ab- oder zuschließen würden.

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Korrekte Haltung

 Ich musste mir schon häufiger sagen lassen, ich sei nicht als Therapeut geeignet.:

 Die Gründe hierfür:

Fast alle Japaner klagen zumindest vorübergehend über Schulterverspannungen, Kopfschmerzen oder Kreuzschmerzen.

Der allergrößte Teil dieser Beschwerden ist selbstverständlich und offensichtlich auf eine schlechte Haltung zurückzuführen. (Und ich bin sicher, dass dies nicht nur für die Japaner gilt!)

Wenn ich Patienten/Personen jedoch darauf hinweise, heisst es oft, dass ich den Patienten die Verantwortung für ihre Probleme in die Schuhe schiebe, und die Betreffenden beschweren sich dann "Das lässt sich nicht ändern, weil ich doch so müde (erschöpft) bin. Wenn ich eine korrekte Haltung beibehalten könnte, hätte ich doch auch keine solchen Probleme."

 

Hier handelt es sich aber wohl um eine Illusion.

Was die Menschen so erschöpft ist die stärkste Kraft im Universum: die Schwerkraft. Solange der Mensch auf der Erde lebt, wird diese stets mit unverminderter Kraft versuchen, den Körper in Richtung Erdzentrum zu ziehen und dabei aufrechte oder sitzende Positionen zu stören. Und Mitleid ist der Schwerkraft völlig fremd.

"Du armer Mensch, du bist so müde, da werde ich Heute nur mit halber Kraft ziehen ..." ist etwas das sicherlich NICHT vorkommen wird.

Ob der Mensch dies nun bewusst oder unbewusst tut, ist dabei gleichgültig: jeder Versuch dieser stärksten aller Kräfte zu widerstehen, muss von vornherein zum Scheitern verurteilt sein.

Eine "korrekte Haltung" sieht mitunter so aus, als ob gerade diese sehr ermüdend wäre, aber in Wirklichkeit ist dies diejenige Haltung, in der der geringste Energieverbrauch auftritt.

Eine schlechte Haltung sollte gerade dann korrigiert werden, wenn man müde/erschöpft ist, weil damit die durch die Schwerkraft auf den Körper ausgeübten Kräfte auf ein Minimum reduziert werden.

Mit anderen Worten, der Erschöpfungszustand wird gemildert.

Eine korrekte Haltung ist einerseits ästhetisch schön - siehe das Bild des Mädchens mit Blumenkorb auf dem Kopf.

Andererseits ist diese Haltung aber auch STARK! Siehe die Bilder der afrikanischen Frauen. Diese tragen sehr schwere Lasten mit Leichtigkeit auf ihren Köpfen und gehen so wahrscheinlich kilometerweit bis nach Hause. Den meisten mir bekannten Japanern (Europäern, Amerikanern) wäre dies jedoch unmöglich. Andererseits gibt es mit wenigen Ausnahmen wie hohes Alter oder Verformungen der Wirbelsäule keinen ersichtlichen Grund, warum diese Menschen eine solche Haltung nicht einnehmen könnten!

Hier im Orient braucht man sich nur die Buddha Statuen anzusehen. Diese sind ausnahmslos ein Beispiel für gute Haltung. Und das ist sicher kein Zufall!

Patienten zu korrekter Haltung anzuleiten, sollte, falls erfolgreich dazu führen, dass die Patienten für sich selbst sorgen können und meine Dienste nicht mehr benötigen. Und genau das ist eigentlich meine Aufgabe: dafür zu sorgen, dass die Patienten nicht mehr zu mir kommen zu brauchen. (Diesbezüglich gibt es einen Artikel über mich in Japanisch)

http://www.einklang.com/Kanpo2003.htm#page1 

http://www.einklang.com/Kanpo2003.htm#page2

Eine gute Haltung einnehmen, erfordert jedoch die Bemühungen der betreffenden Person. Dies kann nicht von Anderen "gemacht" werden.

Aber eine gute Haltung bringt unzählige Vorteile mit sich.

Be-Mühen Sie sich bitte

 

 

 

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Die deutsche Botschaft und ihre Ärzteliste

So weit ich weiss, leben ca. 5000 Deutsche in Japan. Ein mir unbekannter Teil davon in und um Tokio. Angesichts der Tatsache, dass orientalische ("alternative") Medizin weltweit eben als Alternative zur westlichen Medizin ständig mehr gefragt ist, habe ich vor etwa 5 Jahren einmal bei der deutschen Botschaft in Tokio nachgefragt, ob es möglich wäre, mich - sicher der einzige **deutsche** Akupunkteur in diesem Lande - in die dort geführte Ärzteliste aufzunehmen, da es doch sicher hin und wieder gibt, die gerade diese spezielle Information suchen. 

Wie erwartet, habe ich eine ablehnende Antwort erhalten. Nicht, dass ich jetzt einen heiligen Krieg mit der Botschaft anfangen möchte, aber ich dachte mir, dass die entsprechende Korrespondenz doch icht ganz uninteressant ist ...

"Qualifikation" als Handwerker reicht offenbar nicht. Vielleicht stellt ein Handwerker auch eine Gefahr für die "Reinrassigkeit" der akademischen Gesellschaft dar?? 

Als Referenz: hier in der Nähe gibt es die Yokosuka American Navy Base. Die Leute haben eine Beratungsstelle für Neuankömmlinge in Japan, Familienmitglieder etc. Ein einziges Mal hatte ich eine Anzeige in der Zeitung auf der Base und diverse Leute sind bei mir in Behandlung gewesen. Seitdem hat die besagte Beratungsstelle meine Adresse "auf Lager", auch wenn die mich nicht direkt kennen, und geben sie an alle eventuell interessierten Personen weiter.

 

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Informationen aus / über Japan

Bücher übersetzen .......

    Wir leben im sogenannten Zeitalter der Information. Und über das sich immer weiter "ausbreitende" Internet werden heutzutage dermaßen große Informationsmengen verbreitet, dass keine einzelne Person diese noch überblicken, geschweige denn verarbeiten kann. 

     Wenn man in diesem Zusammenhang über das Übersetzen von Büchern spricht, klingt das fast wie ein Anachronismus. Aber persönlich würde ich gern einige (zahlreiche) Bücher aus dem japanischen ins Deutsche übersetzt sehen. 

     Denn es besteht hier ein ausgesprochenes Ungleichgewicht zwischen Ost und West. Hier in Japan findet man in jedem Buchgeschäft buchstäblich unzählige aus fremden Sprachen übersetzten Werke, natürlich einschließlich der meisten sogenannten deutschen Klassiker. Demgegenüber hatte ich bei allen meinen letzten Deutschlandbesuchen in ALLEN Buchgeschäften Schwierigkeiten Bücher zu finden, die aus dem Japanischen ins Deutsche übersetzt wurden.

    Dann gibt es da aber auch die andere Seite. Nämlich schlechte Qualität oder seltsame Wahl der Titel. Als Übersetzer habe ich auch schon einmal ein vollständiges Buch über Akupressur übersetzt. Glückerweise bin ich da nur für meine Übersetzung bezahlt worden und mein Name ist nicht auf dem Umschlag erschienen. Und das ist besser so. Denn was ich dort übersetzt habe, halte ich persönlich (als Fachmann auf diesem Gebiet) für großen Unsinn und völlig wertlos!

    Ich habe auch schon einmal ein Buch gelesen, in dem der Berg "Fuji" als Fujiyama (eine derzeit in Deutschland leider übliche Bezeichnung) genannt wird und es dann hieß, die Japaner würden ihn "liebevoll 'Herr Fuji' nennen". Das ist natürlich auch Unsinn! Zum einen gibt es keinen Japaner der diesen Berg "Fujiyama" nennen würde. Er heißt hier "Fujisan". Dabei steht "san" für das chinesische Schriftzeichen für "Berg". Das japanische Suffix "san" steht aber auch für Herr/Frau, was wohl zu oben genannten Missverständnis geführt hat. 

    Nur muß aus diesen Missverständnissen auch abgeleitet werden, dass deren Urheber nicht viel über/von Japan wissen. Und die Verbreitung von "falschem" Wissen, wie zum Beispiel "Fujiyama" kann in einem Zeitalter, in dem internationale Verständigung wesentlich ist, bestimmt nicht viel Gutes anrichten. 

    Meines Wissens nach ist ein großer Teil der Japaner ausreichend bis sehr gut über die Lage (wirtschaftlich, politisch, historisch etc.) in anderen Ländern (natürlich auch Deutschland) unterrichtet. Demgegenüber kenne ich persönlich niemanden in Deutschland, der einigermaßen vernünftig über die Lage in Japan unterrichtet ist. 

    

Und nun meine ich, dies spricht Bände über die fehlenden Bände (übersetzter Bücher)!little Japanese Girl peeping through paper doors

Für all die Dinge, die hinter diesen Papiertüren verborgen liegen ......

Ich würde mich freuen, wenn ich durch eventuelle Empfehlungen oder sogar Übersetzungen zu einer Besserung der Situation beitragen könnte. 

Thomas Blasejewicz

Nachtrag: Alle meine eigenen bisherigen Versuche, Übersetzungsaufträge für Bücher zu erhalten, sind bisher fehlgeschlagen. Grund: es bestünde kein Bedarf oder Interesse ...

 

 

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Pierces - eine Frage von einer Patienten 

   

   Kürzlich hat mir eine Patientin, die sie für natürliche Therapieformen und Lebensweisen interssiert, die folgenden Frage gestellt: "Eine Freundin möchte sich Pierce in die Ohren machen. Wäre das wohl in Ordnung? Akupunkteure verwenden immer Nadeln für ihre Behandlung , um sogenannte Akupunkte auf der Körperoberfläche zu "piercen" (aus dem Lateinischen: acus = Nadel und pungere / punctura = puncture, pierce) zu stechen. Neben etwa 360 "klassischen" Punkten gibt es auch eine ständig wachsende Zahl von "neu" entdeckten weiteren Punkten auf dem Körper.

   In dem sehr begrenzten Bereich des Ohres, das auch als holographische Darstellung des gesamten Körpers betrachtet wird, finden sich ebenfalls mindestens 40-50 häufig verwendete Punkte. Allerdings haben die gewöhnlich für die Akupunktur verwendeten Nadeln nur einen Durchmesser zwischen 0,18 and 0,22 mm (Länge zwischen 40 and 50 mm ) und die für das Ohr verwendeten Nadeln sind noch dünner und wesentlich kürzer. Nun bedenken Sie einmal die Proportionen der Dinge, die sich manche Menschen in die Ohren, Nase, Zunge oder anderswo hinmachen lassen im Vergleich zu den für die Akupuntur verwendeten Nadeln. 

  

   Als Akupunkteur, ganz abgesehen von meiner privaten Ansicht, muss ich daher stark von jeder Form des Piercing abraten. Aber die endgültige Entscheidung liegt natürlich bei Ihnen.

(I

               

Für die Ohrakupunktur werden andere Nadeln verwendet!

                                   

Nadellänge: ca 1,5 mm                                                Nadellänge: ca 1,5 mm

senkrecht eingeführt.                                                    parallel zur Haut eingeführt.

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Krebs und Akupunktur

(Inzwischen nicht mehr so ganz neu. Die Folgevorlesung habe ich neulich auch schon gehalten, nur gibt es darüber kein Material. (Auch) Dort habe ich wieder einmal zum Ausdruck gebracht, dass Akupunteure im wesentlichen HANDWERKER sind und als solche über Fähigkeiten verfügen (in langen Jahren klinischer Praxis erworben), die Ärzten meist nicht zur Verfügung stehen. Und mit Hilfe dieser Fähigkeiten können Akupunkteure und ähnliche Berufsgruppen sicher einen Beitrag zur medizinischen Versorgung liefern, der von Seiten der sich oft auf höchst komplexe Technologien stützenden Ärzte nicht angeboten werden kann.)

(Auf den folgenden Link rechtsklicken und dann "Speichern als" wählen, um die Power Point Datei herunterzuladen.)

(Dazu hier die auf Englisch übersetzten Dias)  

    Heute (am 25. November 2001) habe ich auf einer Konferenz zum Thema "Krebs und Akupunktur" in Tokyo einen kleinen Vortrag gehalten. Im Rahmen dieses Vortrages habe ich die derzeit (nicht gesicherte) Wahrscheinlichkeit, dass Akupunkteure bei ihren Patienten Krebs entdecken, lange bevor Ärzte darauf aufmerksam werden. 

    Bei einer jährlichen Inzidenz von 440000 Patienten in Japan und einem Anteil von 6,9% Akupunkturbehandlungen an allen jährlich landesweit durchgeführten Behandlungen ergibt sich die Wahrscheinlichkeit, dass jährlich bei etwa 30000 Patienten ein Krebs nicht von einem Arzt, sondern einem Akupunkteur entdeckt wird. Bei einer jährlichen Inzidenz von 440000 Patienten in Japan und einem Anteil von 6,9% Akupunkturbehandlungen an allen jährlich landesweit durchgeführten Behandlungen ergibt sich die Wahrscheinlichkeit, dass jährlich bei etwa 30000 Patienten ein Krebs nicht von einem Arzt, sondern einem Akupunkteur entdeckt wird.

    Mich würde interessieren, wie diese Situation in Deutschland (oder anderswo) aussieht.

    Wenn jemand dazu Informationen hat, wäre ich über jeden Hinweis dankbar.  

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The famous "common place" is NOT common 

"Translation is not about words - translation is about what the words are about." 

    Throughout modern history a lot of things have been termed "common place" and been referred to uncountable times. Common place means that something is common, natural and understood by everybody. Yet, by definition that has to be restricted to specific people, cultures and times. Given this common place background, it might be worthwhile to think a little about the translator's job. S/he has to transfer material, usually present in written form, from one language to another. Doing so in some specialized area with heavy use of technical terms can be a rather clear-cut endeavor, precisely because of the technical terms. Mostly they define in very succinct ways what there is to be said among specialists who know what they are talking about. Admittedly, this form of straight communication may at times be endangered the very nature of the "specialists", who are so good at what they are doing / researching that their minds sometimes jump ahead of their writings, leaving the translator (and reader) wondering how to fill in the gaps. The real problems start, when you are talking about something considered very simple, namely common place concepts. So, if I as a German in Germany for example call to my family "let's sit down to dinner", it would be natural, or common place, to think of people sitting on chairs around a table. Yet, that may not be true for regions outside Europe and America. Here in Japan, if I use the same words to ask my family to sit down, that would mean sitting with legs tugged under on the floor. The same person uses the same words and they still mean different things. Please observe that "common place" refers to a place, where people share "common ground". Elsewhere in the world people may sit down to dinner, but do neither really sit on the floor or chairs nor use a table. This is the time when the "common sense" and finesse of the translator kicks in. S/he has to decide where the source material originated from, where it is headed and what it is being used for. Often the translator does not have all this information. Also, if a person/translator has a working knowledge of the target language, but does not live or has been living in the region where the particular language is spoken, s/he may not be completely aware of all the aspects of sometimes verbally not expressed common places.

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Handarbeit

Nach orientalischer Ansicht haben alle Dinge dieser Welt ein bestimmtes Niveau einer Energie, die (übertragen aus dem chinesischen im englischen Sprachgebrauch gewöhnlich) "Qi" genannt wird. Ohne Energie kein Dasein - eine Vorstellung die ausgezeichnet zu den Konzepten der Quantenphysik passt. Diese Energie liegt in belebten und unbelebten Dingen natürlich unterschiedlicher Form und Intensität vor. Darunter gibt es ferner auch das "Qi der Krankheit" und das "Qi der Gesundheit" - der Umgang mit diesen Energieformen bildet eine der Grundlagen der orientalischen Medizin.

Für meine Arbeit als Akupunkteur ist es nun im Prinzip erforderlich, dass ich einerseits das "Qi der Krankheit" von den Patienten aufnehme und ableite und andererseits ihnen mein (sofern vorhanden) "Qi der Gesundheit" zufließen lasse.

Dies funktioniert NUR, wenn die Hände entspannt sind. Ich erkläre diesen Umstand meinen Patienten immer gern wie folgt: die Hände sind wie ein Telefon. Um die Stimme des Anderen zu hören, muss man den Hörer abnehmen und zuhören. Zum Antworten spricht man dann ins Mikrofon.

Wenn Patienten nun eine nicht unerhebliche Menge unerwünschtes "Qi der Krankheit" in sich einschließen, gleichzeitig aber auch durch einen Mangel an "Qi der Gesundheit"geprägt sind, kommt es zu phyischen oder seelischen Krankheiten. Ein solches Ungleichgewicht lässt sich hervorragend zum Beispiel am Meer ausgleichen. Am Meer die ** völlig entspannten Hände** (dies ist wichtig!) mit den Handflächen auf das Meer richten, und mit dem Ausatmen (sich / es) eher "gehen lassen" als "herausdrücken" - das Qi in Richtung Meer ausfließen lassen. Dann anders herum, wieder mit ** völlig entspannten Händen**, versuchen das Meer zu "fühlen". Als Mutter alles Lebens hat das Meer eine **SEHR VIEL** Qi! Und wenn es außerdem noch windig ist und große Wellen gibt: dann wird da eine enorme Menge **kinetischer Energie** fühlenbar: eine 2-300 m lange, vielleicht 1-2 m hohe Welle stellt vermutlich mehrere tausend (zehntausend!) Tonnen Masse dar, die dort ganz elegant bewegt werden.  

Es wäre einen Versuch wert, ohne spezielle Absichten die Hände über alle möglichen Dinge zu halten (NICHT direkt berühren!) und sich dann fragen ob dabei Unterschiede gespürt werden. Ein Stück Glas oder Stahl sollte sich jedoch völlig anders anfühlen als zum Beispiel eine lebende Pflanze. Empfehlung: üben mit den Händen (nicht mit dem Kopf) telefonischen Kontakt zur Welt aufzunehmen. Dies könnte zu völlig neuen und unerwarteten "Einsichten" führen. Im deutschen Sprachgebrauch heißt es vermutlich nicht ganz zufällig "be-greifen", wenn man davon spricht, die Welt zu verstehen ...

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Es sollte nur eine Weltreise werden ...

 

                            Mein Weg nach Japan

 

Geboren und aufgewachsen bin ich am Wasser - in Kiel. Dies ist wahrscheinlich der Grund dafür, warum ich Heute immer noch am Wasser lebe, nur nicht mehr in Deutschland, sondern in einem kleinen "Hayama" genannten Ort in Japan. Etwa 1 Stunde Fahrt mit dem Zug von Tokio entfernt an der Pazifikküste. Was hat mich ausgerechnet dorthin verschlagen? Nun, dass ist gleichzeitig eine lange wie auch eine kurze Geschichte.

 

Wie es im Kindesalt er so ist, der jüngere Bruder (ich) macht dem älteren Bruder gern etwas nach. So ist es gekommen, dass ich kurz nachdem mein Bruder mit Judo angefangen hatte , diese Sportart auch unbedingt machen wollte. Zwei Jahre später passierte das gleiche mit Aikido. Nur stellte sich nach verhältnismäßig kurzer Zeit heraus, dass Aikido mir "vom Wesen her" wesentlich b esse r liegt als Judo. Kurz darauf habe ich Judo auf gegeben und mich ganz dem Aikido gewidmet und hier, wenn ich das selbst einmal so sagen darf, recht gute Fortschritte gemacht. Zwischenzeitlich hatte ich auch eine kurze Begegnung mit Kendo. Aber auch hier wieder lag mir dies vom Wesen her nicht. Bei Karate hatte ich diesen Eindruck schon vom bloßen Zusehen.

Wieder einige Jahre später, inzwischen hatte ich die Position eines Aikido "Trainers" inne, hat mir ein Schüler Tai Chi erst vorgeführt und später auch etwas vermittelt. Die Bewegungen des Tai Chi haben mir sofort zugesagt. Dieses Gefühl, dass mir manche Dinge, hier im Speziellen manche Sportarten, liegen und andere wiederum kein erlei Anreiz haben, hat schließlich zu einem schicksalhaften Ereignis und dieses wiederum hat mich später nach Japan geführt.

Mit 17 habe ich im Fernsehen einen Dokumentarbericht über Kampfkünste gesehen. Da war dann so ziemlich alles vertreten, was man so kennt: Judo, Karate, Aikido, Kendo , Tae Kwon Do, Kung Fu ... und schließlich auch japanisches Bogenschießen = Kyudo. Dabei wird mit sehr langen, aus Bambus gefertigten Bögen auf ein etwa 30 m entferntes Ziel geschossen. Normalerweise stehen die Schützen dabei in einem "Dojo" (einer Übungshalle) auf einem Parkettfußboden und schießen über einen unter freiem Himmel liegenden Rasen auf das Ziel.

In der besagten Fernsehsendung jedoch stand der Bogenmeister auf einem Rasen und wurde von vorn gefilmt. Der Film zeigte den Meister, wie er da stand, den Bogen auszog und schließlich den Pfeil fliegen ließ - nicht jedoch das Ziel. Ob der geschossene Pfeil also getroffen hat oder nicht, wurde nicht gezeigt. Die gesamt Szene hat vielleicht nur zwei Minuten in Anspruch genommen.

Das war aber auch egal. Die Sendung hatte bereits ihre Wirkung getan!

Diese 2 Minuten Fernsehen haben in meinem Kopf eine Art Funken gezündet. Wie vom "Schlag getroffen" hatte ich den Eindruck, DAS ist etwas, was ich machen will/muß.

Daraufhin habe ich mich bemüht herauszufinden, ob es irgendwo in der Nähe Dojo s gibt, in denen ich Kyudo lernen könnte und damals zwei solche Dojos gefunden. Eines in Hamburg und eines in Paris. Beide wurden aber von Europäern geleitet. Da ich aber noch jung und idea listisch war, wollte ich natürlich von einem "richtigen" Meister lernen und nicht einem europäischen Schüler. Unweigerliche Schlussfolgerung: ich muß nach Japan!

Fünf Jahre später, nach Abitur, Zivildienst und einer gewissen Zeit Aushilfsarbeit um Geld zu verdienen, habe ich dann die meisten meiner damaligen Besitztümer verkauft/verschenkt, einen Rucksack gepackt, mir Reisechecks von den etwa 10.000 DM, die das Ergebnis von fünf Jahre Sparen, Verkauf meiner Sachen und der Arbeit im Bauwarenlager waren, ausstellen lassen und mich - natürlich gegen den Willen meiner Eltern - mit einem Einfachfahrschein für die Transsibirische Eisenbahn auf den Weg gemacht. Eine Reise, die angefangen vom Trampen nach Berlin, Zug nach Moskau, transsibirische Eisenbahn nach Wladivostok und von dort mit dem Schiff nach Yokohama insgesamt 2 Wochen gedauert hat. Zweifel an mein em Entschluss nach Japan zu fahren und der Durchführbarkeit mein er Pläne hatte ich während der 5 Jahre von der Fernsehsendung (mit 17) bis zu meiner tatsächlichen Abreise (mit 22) nie!

 

Ursprünglich hatte ich geplant, erst nach Japan zu fahren, um dort für ein halbes Jahr Bogenschießen zu ma chen. Anschließend wollte ich ein wenig durch (Südost) Asien reisen, mir dann ein Segelboot kaufen und über Australien nach San Franscisco segeln, um mich etwa 1 Jahr nach meiner Abreise mit einem Bekannten aus Deutschland treffen und von dort wieder nach Hause fahren. Soweit die Theorie.

Einmal in Japan an gekommen, stellte ich fest, dass es gar nicht so einfach ist, ein Dojo zu finden. Und schon gar nicht eines, welches meinem aus Büchern und Wunschvorstellungen abgeleiteten Ideal entspräche. Durch Vorstellung bin ich dann auf zwei andere Deutsche gestoßen, die für mich gedolmetscht haben, als ich einen buddhistischen Priester namens "Koun Suhara" aufsuchte, um ihn um seinen Rat zu fragen.

Die Antwort war natürlich eindeutig: Wenn du kein Japanisch kannst, wird wohl kaum ein Lehrer willens/fähig sein, dir etwas beizubringen. Und von den grauhaarigen Meistern kannst du nicht erwarten, dass sie deinetwegen Englisch oder Deutsch lernen. Verbringe also erst einmal 1-2 Jahre damit Japanisch zu lernen und komm dann wieder.

Von Priester Suhara fasziniert und angeregt habe ich mich daraufhin entschlossen, mein Touristenvisum in ein Studentenvisum umzuändern und zu bleiben - Dauer unbekannt.

 

Auch wenn die Änderung meines Visums einige Schwierigkeiten bereitet hat, habe ich die folgenden 2 Jahre wirklich genossen. Mehrfach wöchentlich Kyudo Übungen (allerdings nicht in dem oben genannten Temple), Teezeremonie Übungen, tägliche Tai Chi Übungen auf einer die Sagami Bucht überblickenden Bergspitze ...

Während dieser Zeit habe ich natürlich auch ei nige Japaner kennen gelernt. Darunter einige gute Freunde, mit denen ich Heute noch Kontakt habe - und natürlich meine Frau. Die Beziehungen zu Japanern haben sicher viel zu meinen Japanischstudien beigetragen - mit Hindernissen !

Zu Problemen kommt es nämlich, wenn man als Ausländer hierzulande annimmt, dass die Japaner "richtiges" Japanisch = Hochjapanisch sprechen. Von den männlichen Bekannten habe ich mir unwissentlich ein nicht so sehr wünschenswertes, umgangssprachliches Vokabular angeeignet, dass man wenn überhaupt erst dann gebrauchen sollte, wenn man wirklich mit der Sprache vertraut ist. Von meiner Frau und anderen weiblichen Sprachschülern habe ich auch viel gelernt. Nur wusste ich damals noch nicht, dass es hierzulande eine "Frauensprache" und eine "Männersprache" gibt. Und wenn man als Mann Frauensprache verwendet, fällt man sehr unangenehm auf.

 

Da ich Deutschland nach Abitur und Zivildienst verlassen habe, ohne eine Universität besucht oder einen Beruf erlernt zu haben, musste ich mir auch irgendwann einmal Gedanken machen, wie ich in der Zukunft meinen Lebensunterhalt verdienen möchte. Hier kam mein Interesse an der orientalischen Philosophie und Kultur zum Tragen als ich mir sagte, eine Ausbildung in Akupressur würde mir erlauben, private und berufliche Interessen miteinander zu verbinden. Der Umstand, dass es auf der ganzen Welt immer und überall kranke Menschen gibt, würde mir einer gesicherte Existenzgrundlage bieten - so dachte ich mir.

Nun, ich war jung und unerfahren. Inzwischen weiss ich, dass dies SO einfach nicht ist. Wie dem aber auch sein mag, im Sinne einer Ausweitung meiner zukünftigen beruflichen Möglichkeiten habe ich meine ursprünglichen Pläne geändert und bin an eine Schule gegangen, wo man außer Akupressur (Shiatsu) auch Akupunktur, Moxibustion und orientalische Massage lernt. Die 3-jährige Ausbildung wird mit dem Staatsexamen beendet, welches dem Inhaber erlaubt, eine eigene Praxis zu eröffnen.

Ich zog es jedoch vor, zunächst für eine Weile (vier Jahre) an einem großen Krankenhaus mit einer "Forschungsabteilung für orientalische Medizin" praktische Erfahrungen zu sammeln.

Dies brachte es mit sich, das ich jeden Morgen um sieben mit dem Zug nach Tokio gefahren und erst abends zwischen 9 und 10 wieder nach Hause gekommen bin. Sechs Tage in der Woche. Damit fielen dann all die netten Praktiken wie Bogenschießen, Teezeremonie und dergleichen aus.

Dafür hatte ich im Krankenhaus aber reichlich Gelegenheit, Dinge zu lernen, die ich anderswo wohl nicht gelernt hätte. Als deutscher Akupunkteur in einem japanischen Krankenhaus, nicht nur einmal auf Besuch, sondern angestellt: damit war ich eine exotische Erscheinung. Ein Umstand, der oft aber auch sehr zu meinem Vorteil beigetragen hat.

 Nach dem Krankenhaus habe ich eine Weile nur Übersetzungen gemacht und schließlich 1995 meine eigene SEHR kleine Praxis auf gemacht. Und das ist, was ich auch Heute noch mache: Akupunktur, was ich (anmaßender Weise) als meinen wirklichen Beruf = von Berufung betrachte, und Übersetzungen, mit denen ich den Lebensunterhalt für meine 6-köpfige Familie verdiene. Auch Heute falle ich in der japanischen Akupunkturgemeinde noch auf: ein deutscher Akupunkteur, der eine eigene Praxis leitet. Meines Wissens nach gibt es nur SEHR wenige Akupunkturpraxen in Japan, die von WESTLICHEN Ausländern geleitet werden. Wenn ein Chinese, ist in Japan ebenfalls Ausländer, hierzulande Akupunktur macht, fällt er/sie damit eigentlich nicht besonders auf.

 

So ist es gekommen, dass aus einer für 1 Jahr geplanten Weltreise ein permanenter Aufenthalt in Japan geworden ist. Hier habe ich eine japanische Frau, mit der ich schon unsere silberne Hochzeit gefeiert habe, und vier inzwischen recht große Kinder. Gerade auch im Hinblick auf meinen Beruf als Akupunkteur versuche ich seit einiger Zeit, wenn entsprechende Anfragen kommen, Ausländern bei deren Suche nach Möglichkeiten, orientalische Medizin in Japan zu lernen, behilflich zu sein. Auf Grund der hier nur gestreiften Schwierigkeiten, die ich selbst anfangs hier hatte, fühle ich mich manchmal zu diesen Bemühungen verpflichtet, auch wenn dies bei meinen japanischen Kollegen durchaus nicht immer auf Wohlwollen stößt.  

Das Bild rechts zeigt meine Familie bei ihrem ersten Schreinbesuch in 2012.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Land der aufgehenden Sonne.

Thomas Blasejewicz

 

 

 

** Dieser Artikel ist auch auf einer HP in Deutschland, die sich mit japanischer Kultur beschäftigt, veröffentlicht worden:

http://www.japan-access.de/japanische-kultur/artikel/akupunktur-in-japan.htm

und soll demnächst auch in einem kleinen Fachblatt für Karate veröffentlicht werden.

Irgendwie - ich selbst kann dass nicht so recht nachvollziehen - finden mache Leute meine Geschichte "aufregend". 

 

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 In Japan Akupunktur / orientalische Medizin lernen/studieren

Diesbezüglich bin ich in der Vergangenheit schon mehrfach angesprochen worden und fühle mich irgendwie verpflichtet, diesen Anwärtern zu helfen. Auch wenn die entsprechenden Aussichten derzeit immer noch alles andere als "rosig" sind - wie in dem folgenden Artikel, den ich vor einer Weile geschrieben habe und derzeit zunächst unverändert stehen lasse - scheinen meine diesbezüglichen Bemühungen und öffentliche Bekanntmachungen doch eine gewisse Wirkung gezeigt zu haben. Das heißt eine Reihe von Menschen hier haben mir Ihre Bereitwilligkeit zugesichert, mich bei Bedarf

Auch wenn ich derzeit noch keinerlei Versprechungen machen kann, möchte ich Interessierte jedoch einladen, sich bei mir zu erkundigen. Ich werde das betreffende Anliegen dann weitergeben, und mit ein bischen Glück ist es dann vielleicht möglich, etwas in die Wege zu leiten .....

 

Viel gestellte Frage: Kann man in Japan Akupunktur lernen?

Diese Frage bin ich zwar noch nicht wirklich "häufig" gestellt worden, aber dennoch ausreichend oft, um hier nun kurz darauf einzugehen. Die Frage kommt von den verschiedensten Menschen mit den unterschiedlichsten ausbildungsmäßigen Hintergründen aus der ganzen Welt. Leider kann ich keine sehr ermutigende Antwort auf diese Frage anbieten. Intellektuell scheint Japan immer noch in der "Zeit der Abschließungspolitik" zu verharren. Das heißt, während in China spezielle Programme, Klassen oder Krankenhausplätze angeboten werden, wo Ausländern die Gelegenheit geboten wird, chinesische Akupunktur zu lernen, gibt es in Japan keinerlei diesen entsprechende Vorhaben / Einrichtungen. Auch privat sind viele Akupunkteure (Therapeuten) aus vielen Gründen recht zurückhaltend, wenn es darum geht, Ausländern die Gelegenheit zu bieten, deren Behandlungen zu beobachten. Diese Gründe schließen zum Beispiel ihre Befürchtungen ein, dass eine Kommunikation mit den Ausländern nicht möglich ist, das Argument, dass die Patienten sich sehr unwohl fühlen würden, wenn Sie von Ausländern (diese heißen in Japan immer noch offiziell "Alien"!) beobachtet werden, oder die Möglichkeit, dass die Beobachter etwas machen würden, wodurch die Therapeuten entweder "bloßgestellt" oder aber negativ beeinflusst werden könnten, wie zum Beispiel indem sie die Therapeuten auffordern bestimmte Produkte zu verkaufen oder bestimmte Dienstleistungen anzubieten. Dies ist bereits vorgekommen (und hat die Ausländer entsprechend in Verruf gebracht)!

Das heißt, im Moment ist das Beste was ich machen kann, privat Therapeuten zu fragen, ob Sie eventuell willens wären, Ausländern die Möglichkeit zu bieten, deren Behandlungen zu beobachten. Andererseits ist mir aber auch schon nahegelegt worden, dass "ich mich lieber nicht um die (störenden) Ausländer kümmern" sollte, weil sich dies nachteilig auf meinen persönlichen Ruf im Land auswirken könnte.  

Auf meinen persönlichen Erfahrungen als "Alien" hier in Japan beruhend neige ich persönlich jedoch eher dazu allen Ausländern, die ein ernsthaftes Interesse zeigen, in Japan etwas zu lernen, so viel zu helfen, wie es mir möglich ist. Und obwohl diese Möglichkeiten, wie oben ausgeführt, leider begrenzt sind, zögern Sie bitte nicht, mich zu fragen.

Thomas Blasejewicz

 

Der entsprechende Artikel auf Japanisch, wurde in der September (2007) Ausgabe von "Ido no Nihon" veröffentlicht:

「見学」個人的な意見 ....... = dies ist der veröffentlichte japanische Artikel

und hier ein kurzer Aufsatz über das Thema von den englischen Seiten:

Foreign Studies in Japan (auf einer Sonderseite)

 

Und noch einmal: Hinweis auf eine Einleitung auf English von der Webseite der JSAM:

   http://jsam.jp/jsam_domain/english/intro_index.htm

 

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